Haftungsrisiken für GmbH-Geschäftsführer Wann muss ao. Generalversammlung einberufen werden

Klar regelt der Gesetzgeber die verpflichtende Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung bei einer GmbH. So ist diese zwingend vorgeschrieben, wenn die Eigenkapitalquote unter 8 Prozent sinkt und die fiktive Schuldentilgungsdauer von 15 Jahren unterschritten wird. Erwartungsgemäß kann dies vor allem bei gründungsprivilegieren GmbHs mit einem Mindestkapital von EUR 10.000 vor allem im Fall von möglichen Anlaufverlusten schlagend werden. Bei sogenannten „Einmann-GmbHs“ mit nur einem Gesellschafter / Geschäftsführer wird diese Bestimmung von geringer Bedeutung bleiben. Anders jedoch die Situation für sogenannte Fremd-Geschäftsführer, die nicht oder nur untergeordnet an der Gesellschaft beteiligt sind. Diese könnten im Falle einer nachfolgenden Insolvenz mit möglichen Haftungen konfrontiert werden.

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